fixed linguistics (thanks kathi)
This commit is contained in:
@@ -1,5 +1,5 @@
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\pagebreak
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\subsection{Postprocessing}
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\subsection{Nachbearbeitung}
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\label{algorithmen_postprocessing}
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Die extrahierten Textdaten aus den verarbeiteten Bilddaten werden später in einer schlagwortbasierten Suchfunktion verwendet. Um Redundanz innerhalb des Datensets zu reduzieren und falsch erkannte Ergebnisdaten zu verhindern, müssen die Ergebnisdaten der Texterkennung im Rahmen des Postprocessings weiterverarbeitet werden.
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@@ -1,9 +1,9 @@
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\subsection{Preprocessing}
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\subsection{Vorverarbeitung}
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\label{algorithmen_preprocessing}
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Beim sogenannten "Preprocessing" werden die zu verarbeitenden Bilder für die Texterkennung vorbereitet, um die Qualität der erkannten Textdaten zu verbessern.
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Verwendet man moderne Tesseract-Implementierungen, sind in diesen oft bereits rudimentäre Bildverarbeitungswerkzeuge verfügbar \mcite{tessdoc}. Mit diesen Werkzeugen werden die eingespeisten Bilder -- sofern nicht bereits im richtigen Format -- automatisch für die Texterkennung vorbereitet. Ohne weitere Einstellungen zu treffen, bewirkt diese Bildverarbeitung zwar ein Umwandeln der Eingangsgrafiken in ein meist gut für Tesseract geeignetes Bild. Es ist jedoch zu beachten, dass die Bildverarbeitungsschritte individuell auf die erwarteten Eingangsdaten anzupassen sind. So können die Bilddaten den in \autoref{annahmen_bild_optimal} definierten optimalen Tesseract-Eingangsdaten angenähert werden.
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Verwendet man moderne Tesseract-Implementierungen, sind in diesen oft bereits rudimentäre Bildverarbeitungswerkzeuge verfügbar \mcite{tessdoc}. Mit diesen Werkzeugen werden die eingespeisten Bilder -- sofern nicht bereits im richtigen Format -- automatisch für die Texterkennung vorbereitet. Ohne weitere Einstellungen zu treffen, bewirkt diese Bildverarbeitung ein Umwandeln der Eingangsgrafiken in ein meist gut für Tesseract geeignetes Bild. Es ist jedoch zu beachten, dass die Bildverarbeitungsschritte individuell auf die erwarteten Eingangsdaten anzupassen sind. So können die Bilddaten den in \autoref{annahmen_bild_optimal} definierten optimalen Tesseract-Eingangsdaten angenähert werden.
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Die folgenden Preprocessing-Schritte basieren auf der empfohlenen Vorgehensweise zur Verbesserung der Output-Qualität laut Tesseract-Dokumentation \mcite{tessdoc}. Gemäß den obigen Annahmen werden jedoch weder perspektivische Fehler, noch ein eventuelles Rauschen korrigiert. Konkret werden folgende Bildverarbeitungsschritte verglichen:
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@@ -40,7 +40,7 @@ Nach einigen Tests fällt auf, dass Bilder, die mittels des Spline-Verfahrens od
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\subsubsection{Rahmen}
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\label{algorithmen_rahmen}
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Befindet sich Text zu nah am Rand des Bildes, kommt es vor, dass dieser oft nicht richtig erkannt wird. Ebenso kann auch ein zu großer einfärbiger Rahmen am Rand des Bildes die Texterkennung stören. Bei Rahmengrößen wie in \autoref{fig:rahmen_groß} kommt es vor, dass Bildsektionen fälschlicherweise als "leer" erkannt und übersprungen werden, wodurch der zu erkennende Text nicht in die Ergebnisdaten mit aufgenommen wird.
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Befindet sich Text zu nah am Rand des Bildes, kommt es vor, dass dieser nicht richtig erkannt wird. Ebenso kann auch ein zu großer einfärbiger Rahmen am Rand des Bildes die Texterkennung stören. Bei Rahmengrößen wie in \autoref{fig:rahmen_groß} kommt es vor, dass Bildsektionen fälschlicherweise als "leer" erkannt und übersprungen werden, wodurch der zu erkennende Text nicht in die Ergebnisdaten mit aufgenommen wird.
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\begin{figure}[ht]
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\centering
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@@ -82,7 +82,7 @@ Das fixe Thresholding benötigt durch den fest definierten Schwellenwert einen g
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\subsubsubsection{Adaptive Schwellenwertmethode}
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\label{thresholding_adaptive}
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Die adaptive Schwellenwertmethode gehört zu den halbautomatischen Schwellenwertalgorithmen. Bei diesem Verfahren wird der Schwellenwert auf Basis der lokalen Eigenschaften eines Bildbereichs angepasst, der durch die manuell festgelegte sogenannte "Blockgröße" definiert wird. Diese bestimmt die Seitenlänge des Rechtecks, innerhalb dessen ein fester Schwellenwert ermittelt wird \mcite{sahoo1988survey}. Durch diese dynamische Berechnung können im Gegensatz zur \hyperref[thresholding_fixed]{festen Schwellenwertmethode} verschiedenfarbige Texte auf Hintergründen unterschiedlicher Helligkeit besser abgegrenzt werden und die Menge an erkanntem Text wird erhöht, wie in \autoref{thresholding_adaptive_vergleich_gut} ersichtlich. Wir die Blockgröße falsch gewählt, können jedoch Artefakte auftreten, welche bei entsprechender Menge, wie im Falle von \autoref{thresholding_adaptive_vergleich_schlecht}, die Texterkennung negativ beeinflusst.
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Die adaptive Schwellenwertmethode gehört zu den halbautomatischen Schwellenwertalgorithmen. Bei diesem Verfahren wird der Schwellenwert auf Basis der lokalen Eigenschaften eines Bildbereichs angepasst, der durch die manuell festgelegte sogenannte "Blockgröße" definiert wird. Diese bestimmt die Seitenlänge des Rechtecks, innerhalb dessen ein fester Schwellenwert ermittelt wird \mcite{sahoo1988survey}. Durch diese dynamische Berechnung können im Gegensatz zur \hyperref[thresholding_fixed]{festen Schwellenwertmethode} verschiedenfarbige Texte auf Hintergründen unterschiedlicher Helligkeit besser abgegrenzt werden und die Menge an erkanntem Text wird erhöht, wie in \autoref{thresholding_adaptive_vergleich_gut} ersichtlich. Wird die Blockgröße falsch gewählt, können jedoch Artefakte auftreten, welche bei entsprechender Menge, wie im Falle von \autoref{thresholding_adaptive_vergleich_schlecht}, die Texterkennung negativ beeinflusst.
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@@ -90,7 +90,7 @@ Die adaptive Schwellenwertmethode gehört zu den halbautomatischen Schwellenwert
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\fbox{\includegraphics[width=0.49\textwidth]{\detokenize{include/results/ThresholdAdaptiveProcessor(20_20).00.zrs_REPORTS_EfficencyClass_009.png}}}
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\caption{Anwendung der adaptiven Schwellenwertmethode auf einen Beispielscreenshot. Die Blockgröße ist gut an den Bildinhalt angepasst und alle Details bleiben erhalten. Dieses Verfahren punktet hier besonders bei den Farbigen "Energy Labels", deren Textinhalte sonst mittels keinem anderen Verfahren komplett erkannt wurden.}
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\caption{Anwendung der adaptiven Schwellenwertmethode auf einen Beispielscreenshot. Die Blockgröße ist gut an den Bildinhalt angepasst und alle Details bleiben erhalten. Dieses Verfahren punktet hier besonders bei den farbigen "Energy Labels", deren Textinhalte sonst mittels keinem anderen Verfahren komplett erkannt wurden.}
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\label{thresholding_adaptive_vergleich_gut}
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\end{figure}
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@@ -129,7 +129,7 @@ Das Dreiecks-Schwellenwertverfahren verwendet die Häufigkeitsverteilung der Hel
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\subsubsubsection{Schwellenwertmethode nach Otsu}
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\label{thresholding_otsu}
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Das Schwellenwertverfahren nach Otsu ermittelt einen globalen Schwellenwert durch Einteilung des Bildes in zwei Klassen (Vordergrund und Hintergrund). Dazu wird für jede Position des Schwellenwerts im Histogramm die Varianz der beiden dadurch entstehenden Klassen ermittelt. Der Schwellenwert ist dann optimal, wenn die Varianz der jeweiligen KLassen minimal ist \mcite{otsu1979threshold}. Aufgrund dieser Eigenschaften funktioniert das Verfahren am besten, wenn das Histogramm des Bildes wie in \autoref{bimodal_histogram} eine bimodale Verteilung aufweist, also zwei klare Spitzen hat.
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Das Schwellenwertverfahren nach Otsu ermittelt einen globalen Schwellenwert durch Einteilung des Bildes in zwei Klassen (Vordergrund und Hintergrund). Dazu wird für jede Position des Schwellenwerts im Histogramm die Varianz der beiden dadurch entstehenden Klassen ermittelt. Der Schwellenwert ist dann optimal, wenn die Varianz der jeweiligen Klassen minimal ist \mcite{otsu1979threshold}. Aufgrund dieser Eigenschaften funktioniert das Verfahren am besten, wenn das Histogramm des Bildes wie in \autoref{bimodal_histogram} eine bimodale Verteilung aufweist, also zwei klare Spitzen hat.
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@@ -138,7 +138,7 @@ Das Schwellenwertverfahren nach Otsu ermittelt einen globalen Schwellenwert durc
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\label{bimodal_histogram}
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\end{figure}
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Enthält ein Bild jedoch starkes Hintergrundrauschen, oder weist es lokale Helligkeitsunterschiede auf, wie es bei grafischen Oberflächen mit ihren unterschiedlich eingefärbten Oberflächensektionen oft der Fall ist, wird ein Schwellenwert ermittelt, der nicht immer für alle Inhalte des Bildes optimal ist. Dank der Bestimmung eines einzelnen globalen Wertes für das gesamte Bild entstehen ähnliche Probleme wie bei der \hyperref[thresholding_fixed]{fixen Schwellenwertmethode} und die Texterkennung liefert Ergebnisse mit geringem Informationsgehalt. Die Unterschiede zwischen den Ergebnissen für gut geeignete Bilder im Vergleich zu Bildern mit großen lokalen Unterschieden sind in \autoref{thresholding_otsu_vergleich_gut} \bzw \autoref{thresholding_otsu_vergleich_schlecht} ersichtlich.
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Enthält ein Bild jedoch starkes Hintergrundrauschen oder weist es lokale Helligkeitsunterschiede auf, wie es bei grafischen Oberflächen mit ihren unterschiedlich eingefärbten Oberflächensektionen oft der Fall ist, wird ein Schwellenwert ermittelt, der nicht immer für alle Inhalte des Bildes optimal ist. Dank der Bestimmung eines einzelnen globalen Wertes für das gesamte Bild entstehen ähnliche Probleme wie bei der \hyperref[thresholding_fixed]{fixen Schwellenwertmethode}. Die Texterkennung liefert Ergebnisse mit geringem Informationsgehalt. Die Unterschiede zwischen den Ergebnissen für gut geeignete Bilder im Vergleich zu Bildern mit großen lokalen Unterschieden sind in \autoref{thresholding_otsu_vergleich_gut} \bzw \autoref{thresholding_otsu_vergleich_schlecht} ersichtlich.
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Reference in New Issue
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