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Beim sogenannten "Preprocessing" werden die zu verarbeitenden Bilder für die Texterkennung vorbereitet, um die Qualität der erkannten Textdaten zu verbessern.
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Verwendet man moderne Tesseract-Implementierungen, sind in diesen oft bereits rudimentäre Bildverarbeitungswerkzeuge verfügbar \mcite{todo}. Mit diesen Werkzeugen werden die eingespeisten Bilder -- sofern nicht bereits im richtigen Format -- automatisch für die Texterkennung vorbereitet. Ohne weitere Einstellungen zu treffen, bewirkt diese Bildverarbeitung zwar ein Umwandeln der Eingangsgrafiken in ein meist gut für Tesseract geeignetes Bild, nichtsdestotrotz ist es sinnvoll, die Bildverarbeitungsschritte individuell auf die erwarteten Eingangsdaten anzupassen. So können die Bilddaten den in \autoref{annahmen_bild_optimal} definierten optimalen Tesseract-Eingangsdaten angenähert werden.
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Verwendet man moderne Tesseract-Implementierungen, sind in diesen oft bereits rudimentäre Bildverarbeitungswerkzeuge verfügbar \mcite{todo}. Mit diesen Werkzeugen werden die eingespeisten Bilder -- sofern nicht bereits im richtigen Format -- automatisch für die Texterkennung vorbereitet. Ohne weitere Einstellungen zu treffen, bewirkt diese Bildverarbeitung zwar ein Umwandeln der Eingangsgrafiken in ein meist gut für Tesseract geeignetes Bild. Nichtsdestotrotz ist es sinnvoll, die Bildverarbeitungsschritte individuell auf die erwarteten Eingangsdaten anzupassen. So können die Bilddaten den in \autoref{annahmen_bild_optimal} definierten optimalen Tesseract-Eingangsdaten angenähert werden.
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Die folgenden Preprocessing-Schritte basieren auf der empfohlenen Vorgehensweise zur Verbesserung der Output-Qualität laut Tesseract-Dokumentation \mcite{tessdoc}. Gemäß den obigen Annahmen werden jedoch weder perspektivische Fehler, noch ein eventuelles Rauschen korrigiert. Konkret werden folgende Bildverarbeitungsschritte verglichen:
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\section{Analyse}
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\label{analyse}
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Nachdem die vorbereiteten Bilddaten an das Text\-erken\-nungs\-system gemäß \autoref{implementierung} übergeben und die Ergebnisse ermittelt wurden, werden die extrahierten Textdaten nun mit den manuell erstellten "Soll-Daten" verglichen. Anhand der Statistik kann festgestellt werden, welche Vorgehens\-weise zu der besten Qualität führt. Um die Ergebnisse zu visualisieren, erstellt der in \autoref{components_reportgenerator} beschriebene "Report\-Generator" auf Basis der Bild\-dateinamen automatisch einen Bericht mit den Vergleichs\-daten in Tabellenform. Für eine bessere Lesbarkeit wird der erstellte Bericht in verschiedene Kategorien unterteilt.
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Nachdem die vorbereiteten Bilddaten an das Texterkennungssystem gemäß \autoref{implementierung} übergeben und die Ergebnisse ermittelt wurden, werden die extrahierten Textdaten nun mit den manuell erstellten "Soll-Daten" verglichen. Anhand der Statistik kann festgestellt werden, welche Vorgehensweise zu der besten Qualität führt. Um die Ergebnisse zu visualisieren, erstellt der in \autoref{components_reportgenerator} beschriebene "ReportGenerator" auf Basis der Bilddateinamen automatisch einen Bericht mit den Vergleichsdaten in Tabellenform. Für eine bessere Lesbarkeit wird der erstellte Bericht in verschiedene Kategorien unterteilt.
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\subsection*{Vergleich im Detail}
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\label{report_detailed}
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Neben der Processing-Summary beinhaltet der generierte Bericht auch einen Detailvergleich der Ergebnisdaten. In der Sektion "Processor Stats", siehe \autoref{tbl:report_detailed_processorstats}, wird die Gesamtwortfehlerrate pro Bild mit dem jeweiligen Prozessor in Verhältnis gesetzt. Auch wenn es Bilder gibt, die aufgrund ihrer Eigenschaften (niedrige Auflösung, schwierige Farbgebung, etc.) von allen Prozessoren gleichermaßen schlecht erkannt werden, fallen bei gewissen Verfahren Spezialfälle auf. So werden beispielsweise die Textdaten in den Dialog-Knöpfen des Bilds "worldview\_zoom\_steps\_001" Dank eines falsch gewählten Schwellenwerts unkenntlich gemacht. Die Texterkennung schlägt fehl.
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\subsubsection*{Processor Stats}
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In der Sektion "Processor Stats", siehe \autoref{tbl:report_detailed_processorstats}, wird die Gesamtwortfehlerrate pro Bild mit dem jeweiligen Prozessor in Verhältnis gesetzt. Auch wenn es Bilder gibt, die aufgrund ihrer Eigenschaften (niedrige Auflösung, schwierige Farbgebung, etc.) von allen Prozessoren gleichermaßen schlecht erkannt werden, fallen bei gewissen Verfahren Spezialfälle auf. So werden beispielsweise die Textdaten in den Dialog-Knöpfen des Bilds "worldview\_zoom\_steps\_001" Dank eines falsch gewählten Schwellenwerts unkenntlich gemacht. Die Texterkennung schlägt fehl.
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\begin{table}[!ht]
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\centering
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@@ -15,7 +17,9 @@ Neben der Processing-Summary beinhaltet der generierte Bericht auch einen Detail
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\label{tbl:report_detailed_processorstats}
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\end{table}
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Die Kategorie "Scan Results" bildet den Abschluss des Berichts. Hier werden alle Verfahrenskombinationen einzeln und mit allen verfügbaren Daten aufgeführt.
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\subsubsection*{Scan Results}
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Die Sektion "Scan Results" bildet den Abschluss des Detailvergleichs. Hier werden alle Verfahrenskombinationen einzeln und mit allen verfügbaren Daten aufgeführt.
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\begin{table}[!ht]
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\centering
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@@ -34,13 +38,13 @@ Die Kategorie "Scan Results" bildet den Abschluss des Berichts. Hier werden alle
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\subsection*{Prozessoren im Überblick}
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\label{report_processingsummary}
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Die Kategorie "Processing Summary" beinhaltet eine vereinfachte Übersicht aller Ergebnisse. Je nach Rubrik wird jeweils der Median \bzw Durchschnitt der \hyperref[metriken_cer]{Character Error Rate} und \hyperref[metriken_wer]{Word Error Rate} berechnet.
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Neben dem Detailvergleich beinhaltet der generierte Bericht auch die "Processing Summary". Diese Kategorie zeigt eine vereinfachte Übersicht aller Ergebnisse. Je nach Rubrik wird jeweils der Median \bzw Durchschnitt der \hyperref[metriken_cer]{Character Error Rate} und \hyperref[metriken_wer]{Word Error Rate} berechnet.
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Auf Basis der Daten in \autoref{tbl:report_summary_wer}, \autoref{tbl:report_summary_cer} und \autoref{tbl:report_summary_time} lässt sich der Gesamterfolg der Bildvorbereitung \bzw der darauf folgenden Filterung feststellen.
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Beispielsweise eignet sich die Dreiecks-Schwellenwertmethode, wie in \autoref{thresholding_triangle} vermutet, nicht für die Texterkennung. In der Detailübersicht zeigt sich, dass für die Bilder oft ein Schwellenwert gewählt wurde, der die Texterkennung unmöglich macht. Bei Anwendung des fixen Schwellenwertverfahrens werden mit dem richtigen Schwellenwert durchschnittlich sehr gute Ergebnisse erzielt, beim Verfahren nach Otsu oft ein geeigneter Schwellenwert gewählt.
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Beispielsweise eignet sich die Dreiecks-Schwellenwertmethode, wie in \autoref{thresholding_triangle} vermutet, nicht für die Texterkennung. In der Detailübersicht zeigt sich, dass für die Bilder oft ein Schwellenwert gewählt wurde, der die Texterkennung unmöglich macht. Bei Anwendung des fixen Schwellenwertverfahrens werden mit dem richtigen Schwellenwert durchschnittlich sehr gute Ergebnisse erzielt \bzw beim Verfahren nach Otsu oft ein geeigneter Schwellenwert gewählt, wodurch ein gutes Ausgangsbild für die Texterkennung entsteht.
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Während die Fehlerquoten der Texterkennung mit Vorbereitung der Daten die Fehlerquoten von Texterkennung ohne Vorbereitung in den meisten Fällen unterbieten, ist das Ergebnis insgesamt unzufriedenstellend. Selbst bei Verwendung des fixen Thresholdingverfahrens mit einem Schwellenwert von 40 \%, werden durchschnittlich Ergebnisse mit einer Wortfehlerrate von mindestens 46 \% \bzw 1,5 falsch erkannten Zeichen pro Wort erreicht. Die relativ hohe Standardabweichung von 26 \% lässt auf eine hohe Streuung der Ergebnisdaten, also unregelmäßig gute Erfolge schließen.
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Während die Fehlerquoten der Texterkennung mit Vorbereitung der Daten die der Texterkennung ohne Vorbereitung in den meisten Fällen unterbieten, ist das Ergebnis insgesamt unzufriedenstellend. Selbst bei Verwendung des fixen Thresholdingverfahrens mit einem Schwellenwert von 40 \% werden durchschnittlich Ergebnisse mit einer Wortfehlerrate von mindestens 46 \% \bzw 1,5 falsch erkannten Zeichen pro Wort erreicht. Die relativ hohe Standardabweichung von 26 \% lässt auf eine hohe Streuung der Ergebnisdaten, also unregelmäßig gute Erfolge schließen.
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\begin{table}[!ht]
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